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Enthüllte Geheimnisse Ägyptens

Im Jahr 2016 wurden viele Geheimnisse Ägyptens enthüllt und wir haben viel Neues erfahren. Eines davon waren die Überreste eines Holzbootes, welche von Miroslav Barta von der Universität Prag gefunden wurden. Es ist das erste Mal, dass ein Boot aus dem alten Königreich neben einem profanen Grab entdeckt wurde, welches auf die Wichtigkeit des Eigentümers im Land hinweisen könnte.

Die spanische Forschungsgruppe, welche auf dem „Friedhof der Adligen“ in Aswan Ausgrabungen leitete, fand eine weibliche Mumien namens „Satshiny“ aus dem 12. Jahrhundert. Es handelt sich hierbei um eine wichtige Persönlichkeit aus dem Mittleren Reich. Sie war die Tochter von Prinz Seranput II und selbst Mutter der beiden bekannten Herrscher Aswans: Heqaib III und Amini-Snb. Welche während der Regierungszeit von König Amenmhat III dort regierten.

Auch die deutsche Expedition der Universität Bonn fand auf selbigen Friedhof mehrere Felsinschriften aus prähistorischer Zeit. Es sind die ältesten Inschriften die bis jetzt an diesem Ort gefunden wurden. Sie beweisen, dass das Gebiet in jener Zeit bewohnt war.

Die wichtigste Entdeckung der letzten Jahre war für mich jedoch das große Papyrus aus Wadi el-Jerf am Roten Meer. Auf diesem Papyrus ist die Geschichte des Arbeitsaufsehers namens Mrr wiedergegeben. Dieser begab sich angeblich mit seinen Arbeitern nach Tureh in die Kalksteinbrüche, wo das Material für die Pyramidenspitzen abgebaut wurde.

Seine Reisen führten ihn auch in den Sinai, um von dort Kupfer zu holen. Mrr berichtet, dass er im 27. Regierungsjahres von Chefren unter dem Architekten Ankh-kaf bei der Konstruktion der Pyramide mitgewirkt habe und dass er zu einem Ort, genannt „r-S“ (Mündung des Sees) zurückgekehrt sei und von dort einen einen Tag benötigte, um von jenem Ort auf das Plateau bzw. zur Pyramide zu gelangen.

Während der, durch ein japanisches Team, geleiteten Ausgrabungen am zweiten Bootsloch südlich der großen Pyramide wurden verschiedene Kupferwerkzeuge gefunden.

Waren diese möglicherweise aus dem von „Mrr“ gebrachten Kupfer hergestellt worden?

Gleichzeitig hatte Mrr vorgegeben unter Anh-kaf gearbeitet zu haben. Wir nahmen ursprünglich an, dass  Anh-kaf der Architekt der Khufus-Pyramide gewesen sei, doch es scheint, das Hemiunu, der Architekt von Khufus Cousin die Konstruktion der Pyramide im Alter von 25 Jahren begonnen hatte und während der Bauzeit verstorben

war. Es ist das zweite Mal, das das Jahr 27 unter Khufus Regierungszeit als Inschrift

gefunden wurde. Die Erste entdeckte man in einem Steinbruch im Westteil der Wüste.

Aber weshalb erwähnt das „Turin Papyrus“ lediglich eine Amtszeit von 23 Jahren?

Ich gehe davon aus, dass  Summierung die Herrschaftsjahre gleichzeitig mit der Viehzählung einherging. Das geschah aller zwei Jahre, so dass dadurch zwei Herschaftsjahre als eins gezählt wurden. In diesem Fall wäre Khufus länger als 46 Jahre Ägyptens Herrscher gewesen. Einige Ägyptologen glauben er habe zwischen 30 – 32 Jahren geherrscht.

„r-S“ bereits als „Mündung des Sees“ übersetzt, wurde ebenfalls im „Abusir-Papyri“ erwähnt. Dieses Gebiet bezeichnete eine Gegend vor einem Hafen. Einige Studenten glauben, dass damit das Gebiet vor dem Hafen nahe des Taltempels gemeint sei. Es wäre 

jedoch für Mrr und seine Arbeiter unmöglich gewesen innerhalb eines Tages vom Plateau bis zur Spitze zu gelangen. Die einzig logische Lösung besteht darin „r-S“ nach Abusir zu verorten.

Ich nehme an, dass das erwähnte Papyrus ein schlagkräftiger Beweis für all jene ist, die immer noch davon ausgehen, dass Außerirdische bzw. andere vergangene Zivilisationen die Pyramiden gebaut hätten. Wir Ägyptologen haben hiermit den konkreten Beweis, dass die Erbauer die alten Ägypter selbst waren.

Ich kann den Aussagen der zwei Deutschen, die während der ägyptischen Unruhen mit Hilfe einiger unehrlicher Inspektoren in die große Pyramide gelangten, um Farbproben einer Inschrift der Erbauer mit dem Inhalt „Freunde von Khufu“ zu entnehmen nicht glauben. Diese behaupten, dass die Analyse der roten Farbe ein Alter von 15 000 Jahren ergeben hätte.

Ich würde sagen, das Khufu eine Expedition in die westliche Wüste gesandt hatte, um die rote Farbe, die im alten Ägypten auch als „Mefat“ bekannt war, zu holen.

Es ist interessant zu wissen, dass der Steinbruch aus dem die rote Farbe gewonnen wird auf 15 000 v.C.datiert wird. Aus diesem Grund hat das Alter der Farbe nichts mit dem Alter der Pyramide zu tun.

Es gibt auf der Welt viele Leute, die in der Öffentlichkeit falsche Informationen verbreiten.

Ich hörte einen amerikanischen Reiseführer behaupten, dass die Pyramide in 23 Jahren errichtet worden wäre, dass die Arbeiter lediglich in den 4 Monaten der Flut gearbeitet hätten und alle 2 300 000 Blöcke von Tureh gekommen wären. Wenn man darüber nachdenkt, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Ägypter jede Sekunde einen Stein bewegt haben müssten. Das ist unmöglich. Alle Aussagen des Amerikaners sind unhaltbar, da die Steine direkt vom Gizeh-Plateau abgebaut wurden und nur die Verkleidung aus Tureh stammt. Auch wurde die Anzahl der Arbeiter lediglich während der Flut erhöht.

Die nahen Gräber beweisen auf Grund ihrer Ausstattung mit Gegenständen für den Gebrauch in der Nachwelt, dass die Pyramiden von den Ägyptern erbaut wurden und

nicht, wie behauptet, von Sklaven. Diese hätte man weder an diesem Ort noch auf diese Art und Weise bestattet.

Beim nochmaligen Zählen der Steine stellte sich heraus, dass es weniger als eine Million sind. Wobei die Basis aus einer 8m2 großen Felsplatte gebildet wird. Es gibt demnach keinen Beweis, dass mehr als 2 Millionen Steine verbaut worden wären. Das Gewicht eines Blocks variert zwischen einer halben und zwei Tonnen und Khufu herrschte auch nicht nur 23 Jahre lang.

Ich betone hiermit nochmals, dass die Pyramiden ein nationales Projekt Ägyptens waren.

Jeder Haushalt in Ober- und Unterägypten trug durch Lebensmittelspenden und durch die Entsendung von Arbeitskräften zur Konstruktion der Bauwerke bei und erhielt als Ausgleich Steuerbefreiungen.

So wurden die Pyramiden gebaut und Ägypten erschaffen.

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